Nach einer viel zu langen Pause aufgrund der Corona Krise, merkt man am 1.8. gegen den TSV 1860 München deutlich, dass die Jungs die Routine fürs Spiel ein wenig verloren haben. Der Druck zwischen Training und Spiel ist dann doch nochmal ein Unterschied. Immer wieder gab es Aktionen für den TSV, die gefährlich enden hätten können. Einige Fehlpässe und Unsicherheiten waren auch deutlich zu erkennen. In der 27. min dann endlich die beste Chance für den SVP, nach guter Vorarbeit von Yazid Ouro, zieht dieser in den 16er und steckt den Ball schön in den Laufweg von Markus Heidner, welcher das Tor zu Führung machen hätte müssen. Im Gegenzug macht in der 30 min kurz vor der 1. Halbzeitpause das Tor zum 0:1. Nach der Halbzeitpause hatte der frisch eingewechselte Yenal Strauß direkt seine erste Möglichkeit zum Ausgleich, als er nach einer 1-gegen-1-Situation den Abschluss zur Torfolge gehabt hätte.

Nach einigen Ein- und Auswechslungen und der Führung des TSV merkte man, dass die Planegger Jungs abgebaut haben. Immer wieder werden Fehlpässe und zu frühes Anlaufen fast zum Verhängnis. Kurz vor der letzten Trinkpause, welche regelmäßig stattfanden, aufgrund der sehr hoher Temperaturen, kam dann in der 76. min das 0:2 für die Löwen, durch einen wirklich sehr gut geschossenen Elfmeter. Schade, dass dieses Tor gefallen ist, denn 5 min zuvor hatte der Planegger Torwart noch einen Elfmeter hervorragend gehalten. In den letzten 15 min passierte auf Planegger Seite leider nicht mehr viel, die Jungs waren platt und die Konzentration sowie Kondition ließ erheblich nach. Somit blieb es bei dem 0:2 für den TSV 1860 München.

Fazit: Mit der Lethargie, mit der die Planegger Jungs aufgetreten sind, war Trainer Giuseppe Teseo nicht zufrieden: „Corona-Pause hin oder her, es ist verständlich, dass die Jungs ein bisschen brauchen, um wieder in den Spielrhythmus zu kommen, aber es muss jedem bewusst sein, dass er 100% geben muss und stark an sich arbeiten muss, sonst sehe ich rot für diese Saison. Es ist definitiv noch viel Arbeit, bis wir dort ankommen wo ich die Jungs gerne sehen würde und ich würde mir wünschen, dass sie Gas geben und die restliche Vorbereitung ernst nehmen sowie auch hart arbeiten.“

ct